Spieljahr 2010

2. Oktober 2010

Baden-Württembergische Kleinfeldmeisterschaft: Die Ü40 des FC Wacker kam, sah und siegte

(wh) – Die Ü40 des FC Wacker Biberach wollte es wissen. Nachdem sie vor Monatsfrist bei der württembergischen Meisterschaft im Kleinfeldfußball denkbar knapp am Turniergewinn vorbeigeschrammt war, ging sie am vergangenen Samstag bei der Baden-Württembergischen auf Titeljagd. Mit durchschlagendem Erfolg: Die Wackeraner lieferten eine feine Vorstellung nach der anderen ab, um so alle elf Konkurrenten hinter sich zu lassen.

Sieben Spiele hatten die Blaugelben zu absolvieren, bis sie sich im badischen Stettfeld (nahe Bruchsal) den Pott und weitere Preise gesichert hatten. Alle sieben Spiele gewannen sie, „durchweg in souveräner Manier“, wie mehrfach von gegnerischen Seiten zu hören war. Nur einmal musste Torhüter Jürgen Denz im Verlauf des Turniers hinter sich greifen, während seine Vorderleute schwungvollem Offensivfußball zelebrierten, Ball und Gegner stets laufen ließen und in (fast) jedem Spiel zweimal trafen. So setzte sich das Team in der Vorrunde nahezu mühelos durch, nach Siegen über den TSV Böhringen (2:0), FC Jugoslavija Freiburg (2:1), TSV Ehingen (2:0), die SG Obergrombach/Gondelsheim (2:0) und den SV Weitenung (2:0).
Eine härtere Nuss bekam der FC Wacker dann im Halbfinale serviert, standen in Reihen der SG Senden/Mochenwangen neben Ralf Wetzel und Hubert Arnold doch noch andere ehemalige oberschwäbische Fußball-Größen. Auch sie wurde geknackt, mit dem 2:0 zudem Revanche genommen für die unglückliche Niederlage im Halbfinale der Württembergischen, als der FCW gegen ebendiese Mannschaft im Neunmeterschießen den Kürzeren gezogen hatte.
Im Endspiel trafen die Biberacher dann erneut auf Vorrunden-Kontrahent Obergrombach/Gondelsheim, der im Halbfinale den Württembergischen Meister SV Mötzingen rausgekegelt hatte. Dabei dominierten Goalgetter Emil Einfalt und Co. einmal mehr das Geschehen - mit Ballbesitz-Anteilen, die den FC Bayern wohl hätte vor Neid erblassen lassen -, um jedoch erst auf den letzten Drücker zum goldenen Tor zu kommen. Bemerkenswert, wie die selbstbewussten Wackeraner selbiges herausspielten: Wohl wissend, dass nur noch wenige Sekunden bis zum Abpfiif verblieben, behielten sie die Nerven, ließen die Kugel noch einmal wie vom Schnürchen gezogen laufen. Zu Frank Porath, der mit einem klugen Pass Uwe Reh bediente, so dass dieser nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte.
Sofort danach folgten der Schlusspfiff und überschäumender Jubel bei den Wackeranern. Einziger Wermutstropfen für die FCW-Oldies, die gerne ein weiteres Kapitel in der Vereins- und Erfolgsgeschichte geschrieben hätten, bei Süddeutscher und/oder Deutschen Meisterschaft: Dergleichen Wettbewerbe sind definitiv nicht vorgesehen und die Kleinfeldserie 2010 leider zu Ende.
Der FC Wacker gratuliert seinen baden-württembergischen Meistern: Jürgen Denz, Volker Wagenhals, Frank Porath, Emil Einfalt, Volker Wussler, Uwe Reh, Frank Günther und Winfried Hummler. Maßgeblichen Anteil an dem Coup hatten auch die Spieler, die in den vorhergangenen Qualifikationsturnieren im Einsatz waren: Franz Lemli, Achim Denz, Marc Kohlhöfer, Peter Weisser und Bernd Schick.

Mannschaftsfoto

Siegerehrung


11. September 2010

Württembergische Kleinfeld-Meisterschaft: 3. Platz für die Ü40

(wfv) - Der SV Mötzingen gewinnt den "Deutsche Vermögensberatung Ü40-Cup 2010" und ist damit württembergischer Meister! Auf den weiteren Plätzen folgen der FV Senden, der FC Wacker Biberach und der TSV Ehningen. "Musse so lange Tore schieße, bis meine Verein in erste Liga." Diese Worte des damaligen Ulmer Profis Dragan Trkulja liefen einst im Fernsehen rauf und runter. Es gelang ihm damals - und auch beim DVAG Ü40-Cup: Als Spieler des FV Senden schaffte er es bis ins Finale.

Er war nicht das einzige bekannte Gesicht auf dem Sportgelände der SpVgg Holzgerlingen, die freundlicherweise ihr Gelände für die Austragung zur Verfügung gestellt hatte. Beim mit einer Wildcard ausgestatteten Team der Deutschen Vermögensberatung hieß der Abwehrchef Peter Starzmann, ehemaliger Trainer des VfB Stuttgart II und des SSV Reutlingen.

30 Mannschaften hatten den Weg nach Holzgerlingen gefunden. Einige nahmen eine lange Anreise in Kauf, um dabei zu sein: So trafen sich vor Ort z.B. die SpVgg Gröningen-Satteldorf aus dem Bezirk Hohenlohe und der FC Wacker Biberach aus dem Bezirk Riß. In der Vorrunde wurden in sechs Fünfergruppen die Teilnehmer am Achtelfinale ermittelt. Dort gab es dann die ersten Überraschungen: Vorjahressieger SV Mietingen musste gegen den TV Unterhausen die Segel streichen. Auch die starke Mannschaft aus 1986 Neckarsulm musste gegen Biberach ausscheiden. Im Viertelfinale waren zwei Neunmeterschießen notwendig, der SV Mötzingen schlug den TV Unterhausen dabei genauso wie der FC Wacker Biberach den TV Herlikofen. Der TSV Ehningen gegen den TSV Böhringen sowie der FV Senden gegen den SV Leingarten führten die Entscheidung zugunsten ihres Vereins in der regulären Spielzeit herbei.

Ab dem Halbfinale dann Dramatik pur. Beide Spiele mussten ins Neunmeterschießen. Der FC Wacker Biberach hatte seine Portion Glück aufgebraucht und unterlag dem FV Senden. In der Partie TSV Ehningen gegen SV Mötzingen ging es bis ins KO-Schießen Mann gegen Mann, schließlich hatte der SVM die Nase vorn. Das Spiel um Platz 3 gewannen die Oberschwaben aus Biberach dann gegen den TSV Ehningen, die Vereine durften sich über Gutscheine für Sportartikel im Wert von 250 € bzw. 150 € freuen.

Im Finale erneut viel Spannung: In der regulären Spielzeit und der Verlängerung fiel kein Tor - also wieder Neunmeterschießen. Und auch hier wieder ganz knapp und sehr lang: 5:4 hieß es am Ende für den SV Mötzingen. Die Sendener dürfen nun zu einem Spiel des VfB Stuttgart - die Mötzinger hingegen fahren zu einem Spiel des 1. FC Kaiserslautern, sehen sich das ganze aus der VIP-Loge an und genießen eine Übernachtung.

Da der wfv bei der baden-württembergischen Meisterschaft am 2.10. in Stettfeld bei Bruchsal sechs Startplätze hat, wurde unter den unterlegenen Viertelfinalisten noch Platz 5 und 6 ausgespielt. Der SV Leingarten und der TSV Böhringen dürfen die vier Erstplatzierten nach Baden begleiten und Württemberg vertreten.

Margarete Lehmann, wfv-Vorstand und für den Freizeit- und Breitensport verantwortlich, freute sich bei der Siegerehrung über das sportliche Niveau und den fairen Ablauf. Und sie kennt ihre Ü40-Pappenheimer genau: "Ihr macht doch nur so viele Neunmeterschießen, weil ihr gar nicht mehr vom Spielfeld wollt."

Auch Ingo Weigl von der Deutschen Vermögensberatung war mit dem Turnier mehr als zufrieden und bedankte sich rundum bei allen Verantwortlichen und Helfern. Er selber hatte beim DVAG-Team mitgespielt und wusste: "Eure Knochen werden genauso weh tun wie meine. Deswegen Respekt vor eurer Leistung."

Der wfv bedankt sich beim Ausrichter SpVgg Holzgerlingen für den tollen Einsatz rund um Bewirtung, Platzaufbau, Parkplatzeinweisung, etc.

Ebenso gilt unser Dank unserem Top-Partner Deutsche Vermögensberatung, der durch sein Engagement dieses Turnier in dieser Größenordnung erst möglich macht. 

(Quelle: WFV)